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EPPA Deutschland e.V. engagiert sich mit anderen Verbänden für praxistaugliche EU-Regelungen

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit


© Verband Fenster + Fassade (VFF)


EPPA Deutschland e.V. engagiert sich mit anderen Verbänden praxistaugliche EU-Regelungen

 

Gemeinsam mit 14 Partnerverbänden und Institutionen hat sich EPPA Deutschland intensiv für eine praxistaugliche Ausgestaltung des geplanten EU-Normungsauftrags für Fenster und Türen im Rahmen der neuen EU-Bauproduktenverordnung (BauPVO) eingesetzt. Ziel war es, auf erhebliche Risiken für mittelständische Hersteller, das Handwerk sowie das bezahlbare Bauen aufmerksam zu machen und notwendige Nachbesserungen einzufordern.

 

In einem Schreiben an Bundesbauministerin Verena Hubertz haben die beteiligten Verbände aufgefordert, dem vorliegenden Entwurf des EU-Normungsauftrags in seiner aktuellen Form nicht zuzustimmen und stattdessen auf eine grundlegende Überarbeitung hinzuwirken. Nach Einschätzung der Verbände würden die geplanten Vorgaben zu deutlich höheren Prüf-, Dokumentations- und Zertifizierungspflichten führen. Besonders betroffen wären kleine und mittelständische Unternehmen, da Fenster und Türen überwiegend individuell konfigurierte Produkte mit einer sehr großen Variantenvielfalt sind.

 

Die Verbände warnen vor einer erheblichen Bürokratieausweitung sowie steigenden Baukosten. Der Entwurf sieht eine Vielzahl zusätzlicher technischer, umweltbezogener und stofflicher Deklarationspflichten vor. Gleichzeitig drohen neue Anforderungen an Prüfungen durch notifizierte Stellen, umfangreiche Emissionsnachweise sowie Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Digitalen Produktpass, obwohl die dafür erforderlichen rechtlichen und technischen Grundlagen noch nicht vollständig vorliegen.

 

Aus Sicht der Unterzeichner stehen die Regelungen im Widerspruch zu den politischen Zielen des Bürokratieabbaus, der Stärkung des Mittelstands und der Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Gemeinsam fordern die Verbände daher eine Konzentration auf tatsächlich regulatorisch notwendige Merkmale, den Erhalt bewährter Bewertungsmethoden, verhältnismäßige Anforderungen an Umwelt- und Emissionsnachweise sowie eine praktikable Umsetzung des Digitalen Produktpasses.

 

Mit dem Engagement unterstreicht EPPA Deutschland sein Ziel, die Interessen der Kunststofffensterbranche auf nationaler und europäischer Ebene wirksam zu vertreten und setzt sich dafür ein, dass zukünftige Regelungen sowohl den Anforderungen des Binnenmarktes als auch den praktischen Bedürfnissen von Herstellern, Verarbeitern und Bauherren gerecht werden.

Die beteiligten Verbände und Organisationen sind:

 

  • Verband Fenster + Fassade (VFF)

  • Bundesverband ProHolzfenster

  • Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB)

  • Repräsentanz Transparente Gebäudehülle

  • Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS)

  • Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA)

  • Bundesverband Metall

  • Tischler Schreiner Deutschland

  • Verband der Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie (VHI)

  • Bundesverband Flachglas

  • Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH)

  • ift Rosenheim

  • Bundesverband Innenausbau, Element- und Fertigbau (bief)

 


 




 
 
 

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