Bürokratieabbau: Ja. Abbau von Sicherheit und Rechtssicherheit: Nein.

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Gemeinsam mit 13 weiteren Verbänden warnt EPPA Deutschland e.V. vor der geplanten pauschalen Streichung von Verweisen auf den „Stand der Technik“ und die „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ im Entwurf des Zweiten Hessischen Bürokratieabbaugesetzes.
Wir unterstützen das Ziel, unnötige Bürokratie abzubauen und Verfahren zu vereinfachen. Doch die allgemein anerkannten Regeln der Technik sind keine überflüssige Bürokratie. Sie schaffen einen verlässlichen Referenzrahmen für Sicherheit, Qualität, Planung, Vertragsklarheit und Haftung. Ihre pauschale Zurückdrängung könnte deshalb gerade das Gegenteil bewirken: mehr Einzelfallentscheidungen, höhere Haftungsrisiken und größere Rechtsunsicherheit.
Besonders kritisch ist die mögliche Signalwirkung über Hessen hinaus. Technische Sicherheit und fachgerechtes Handeln sollten nicht davon abhängen, in welchem Bundesland geplant, gebaut oder geprüft wird.
Deshalb lautet unser gemeinsamer Appell: Bürokratie dort abbauen, wo sie tatsächlich entsteht, etwa bei unnötigen Nachweisen, Berichts- und Verfahrenspflichten. Bewährte technische Referenzmaßstäbe müssen dagegen erhalten bleiben.
Die beteiligten Verbände und Organisationen sind:
Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V.
Bundesinnungsverband des Deutschen Kälteanlagenbauerhandwerks e.V.
Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks – Zentralinnungsverband (ZIV)
Bundesverband Flachglas e.V.
Bundesverband Wärmepumpe e.V.
Deutscher Sachverständigen Rat Kälte Klima Wärmepumpe e.V.
EPPA Deutschland e.V.
Fachverband Allgemeine Lufttechnik e.V.
Fachverband Gebäude-Klima e.V.
Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e.V.
Repräsentanz Transparente Gebäudehülle GbR
TGA-Repräsentanz Berlin GbR
Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe e.V.
Verband Fenster + Fassade e.V.
👉 Den vollständigen offenen Verbändebrief finden hier: : www.tga-repraesentanz.de → Die TGA-Repräsentanz → Positionen




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